YOGA FÜHLEN OBERNBURG
maitri karuna mudita upeksha

KULTIVIERUNG DER 4 BUDDHISTISCHEN GRUNDTUGENDEN
4 Gefühle für Deinen Yoga-/Lebensweg:

maitri - karuna - mudita - upeksha

Nach diesen Qualitäten sollen wir unsere Geisteshaltung gegenüber unseren Mitmenschen und auch in Bezug auf unsere eigenen erlebten Erfahrungen tief in uns verankern!


MAITRI: liebevolle Zugewandtheit allen Lebewesen gegenüber
KARUNA: mitempfindende Anteilnahme (Fürsorge)
MUDITA: Begeisterung für vorbildliche Taten (Mitfreude)
UPEKSHA: verständnisvoller Gleichmut gegenüber allen und allem


Um diese Qualitäten zur Gewohnheit werden zu lassen kann es ein geeigneter erster Schritt sein, sich selbst mit Offenheit, Mitgefühl und Liebe zu begegnen.

Bringe im nächsten Schritt einer anderen Person uneingeschränkte und uneigennützige Freundlichkeit entgegen: ein stiller liebevoller Respekt ohne Bedingungen.
Ein mitfühlenden Herz stellt sich ein, wenn wir uns mit allem verbunden fühlen!
Aber: Wahres Mitgefühl entsteht jedoch, wenn wir den anderen und uns dabei berücksichtigen (bedeutet: kein Mitleid üben).

Finde ein Gefallen an der Vielfalt, man kann sich verbunden sein, ohne sich zu gleichen. (Anmerkung: natürlich gibt es auch Situationen über die nicht liebevoll hinweggesehen werden dürfen: bspw. eines der Yamas: AHIMSA. Aber unterscheide auch hier: man reagiert auf die Handlung, nicht auf den Menschen).

Yogasutra l Vers 33:

Maitrî–karunâ–muditopeksânam sukha–duhkha–punyâpunya–vishayânâm bhâvanâtash chitta prasâdanam

"Sich freuen, wenn andere Glück haben, ihnen zur Seite stehen, wenn sie leiden, sich für ihre guten Seiten begeistern und ihre schlechten Seiten betrachten, ohne sie zu verurteilen: so gewinnen Fühlen und Denken an
  Klarheit!" (Zitat aus Yoga und Gefühle - mit allen Sinnen leben - Anjali und R. Sriram)


Yogasutra III Vers 24:
maitry-ādiṣu balāni

Yogis erlangen moralische und emotionale Stärke sowie klares Bewusstsein, indem sie Freundlichkeit und andere Tugenden (wie Mitgefühl, Wohlwollen, Unvereingenommenheit) kultivieren. 

Auf verwirklichten Gleichmut folgt Herzensgüte.